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​​​​​​​Fitness made in Wiesbaden - medico – mechanisches Training

Vortrag am Sonntag, 26.10.2025, von Stadtteil-Historikerin Andrea Wecker im SAM

​​​​​​​Als Diplomsportwissenschaftlerin Andrea Wecker erfuhr, dass es bereits 1865 die ersten Maschinen für Kraft- und Haltungstraining gab, dass diese ab 1897 in Wiesbaden hergestellt wurden und von hier in die ganze Welt vertrieben wurden, startete sie ihre Forschung zu diesem Thema als Stadtteil-Historikerin schon in der ersten Staffel. Diese frühen Fitnessmaschinen waren die Vorläufer heutiger Fitnessstudios und des allgemeinen Fitnessgedankens. Denkt man an die (auf ihrer Jungfernfahrt untergegangene) Titanic, die neben Luxuskabinen auch einen luxuriösen Fitnessraum für die zahlungskräftigen Passagiere enthielt, bestückt mit „Zandergeräten - made in Wiesbaden“, begibt man sich auf eine spannende Zeitreise, die Andrea Wecker in ihrem Vortrag anschaulich schilderte. Sie fand heraus, dass Wiesbaden bereits um die Jahrhundertwende als „Weltkulturstadt“ sportliche Angebote für Touristen und Kurgäste offerierte. Die High Society trainierte „medico-mechanische Therapie“ mit Geräten aus lokal von Rossel & Schwarz produzierten Geräten von Gustav Zander. In Brasilien und in Russland werden noch heute vereinzelt Zandergeräte von Rossel & Schwarz medizinisch eingesetzt. Einige Fitnessübungen zum Mitmachen lockerten den vierten Vortrag der Matineereihe auf.

Die Bilder zeigen Stadtteil-Historikerin Andrea Wecker beim Vortrag und zusammen mit dem Publikum bei den sportlichen Einlagen.

Fotos: Elmar Ferger​​​​​​​

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